
DIE SCHWARZE SPINNE ǀ von Jeremias Gotthelf
24. April | 19:30 — 21:00
| 10€ – 30€
Die wüsten Gesellen des deutschen Ordens nämlich zwingen seinerzeit die heimischen Bauern zu immer aberwitzigeren Frondiensten. Da kommt es den Verzweifelten gerade recht, dass ihnen der Teufel seine zaubermächtige Hilfe anbietet. Sein Preis: ein ungetauftes Kind! Doch der Preis spaltete die Gemüter, und der Teufelspakt bringt rasch keinen Segen mehr. Denn der Fürst der Finsternis wird geprellt und schickt, sich rächend, dem Landvolk mit der schwarzen Spinne ein tödliches Wüten, das mit nichts vergleichbar ist als mit der fleischgewordenen Pest. Das achtbeinige Untier, schmerzlich erwachsen aus der Wange der vom Dorf verachteten Hebamme Christine, lässt sich mit Gottesglauben und Todesmut nur bannen, wenn sie im Loch eines Fensterpfostens, verschlossen mit einem ehernen Zapfen, für alle Ewigkeit gefangen wird.
Die wüsten Gesellen des deutschen Ordens nämlich zwingen seinerzeit die heimischen Bauern zu immer aberwitzigeren Frondiensten. Da kommt es den Verzweifelten gerade recht, dass ihnen der Teufel seine zaubermächtige Hilfe anbietet. Sein Preis: ein ungetauftes Kind! Doch der Preis spaltete die Gemüter, und der Teufelspakt bringt rasch keinen Segen mehr. Denn der Fürst der Finsternis wird geprellt und schickt, sich rächend, dem Landvolk mit der schwarzen Spinne ein tödliches Wüten, das mit nichts vergleichbar ist als mit der fleischgewordenen Pest. Das achtbeinige Untier, schmerzlich erwachsen aus der Wange der vom Dorf verachteten Hebamme Christine, lässt sich mit Gottesglauben und Todesmut nur bannen, wenn sie im Loch eines Fensterpfostens, verschlossen mit einem ehernen Zapfen, für alle Ewigkeit gefangen wird.

DIE SCHWARZE SPINNE ǀ von Jeremias Gotthelf
Thomas Mann zählte sie zur Weltliteratur — die von Pfarrer Gotthelf verfasste Novelle aus dem Jahre 1842. Sprachgewaltig erzählt sie uns von den Kräften des Guten und den Mächten des Bösen, von Gottlosigkeit, Sünde, Schuld und Sühne. Mit geradezu alttestamentarischer Wucht trägt sie vor, was rings um das Schweizer Sumiswald und lange vor unserer Zeit geschah.
Christian Klischat, festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, verleiht dem sagenhaften Stoff nicht nur sprachlichen Ausdruck, sondern auch eine theatralisch-spielerische Gestalt, die den Vortrag weit über eine reine Lesung heraushebt: eine eindringliche Reise in die Abgründe einer schicksalhaften Verstrickung, einer Leib, Leben und Seele bedrohenden Heimsuchung.
Regie und Einrichtung: Götz Brandt (u.a. Redakteur, Drehbuchautor, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Mainz) |
Spiel: Christian Klischat (u.a. Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Darmstadt, Nationaltheater Weimar, Hans-Otto-Theater Potsdam)
24.04.2026 | 19:30 Uhr
Emma — die Theaterwerkstatt
Blücherplatz 3, 65195 Wiesbaden
Eintritt:
Entscheide Du,
wie viel Dir dieser Abend Wert ist:
30 € — 10 €.
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